Die Bilder vom Wochenende im Rudolf-Harbig-Stadion sind absolut inakzeptabel. Wer den Platz stürmt, mit Pyrotechnik Menschen gefährdet oder Gewalt ausübt, schadet Dynamo Dresden, der Stadt Dresden und der gesamten Sportlandschaft. Solche Szenen darf es nicht geben.
Dabei ist klar: Die vielen friedlichen Fans sind nicht das Problem. Die Verantwortung liegt bei einzelnen Chaoten und Gewalttätern, die Fußball als Bühne für Eskalation missbrauchen. Gegen sie braucht es null Toleranz. Aber auch die Dynamo-Führung muss sich fragen, warum Sie die Problematik nicht in den Griff bekommt und endlich Konsequenzen ziehen. Mögliche Kostenübernahmen von Polizeieinsatz durch den Verein, aber auch empfindliche Strafen seitens der DFB/DFL, könnten im Raum stehen.
Jetzt müssen endlich die Dynamo-Führung, Stadiongesellschaft Dresden und DFB/DFL entschlossen handeln. Dazu gehören konsequente Stadionverbote, eine harte Linie gegen den Missbrauch von Pyrotechnik, bessere Videoüberwachung und Täteridentifikation sowie spürbare Konsequenzen für alle, die Sicherheit und Ordnung im Stadion gefährden. Der Schutz von Spielern, Gästen, Familien und Einsatzkräften hat oberste Priorität.
Ingo Flemming MdL, Kreisvorsitzender der CDU Dresden, war selbst mit seiner Familie vor Ort und erlebt diese Entwicklung auch als Dynamo-Fan mit großer Sorge. Umso bitterer ist es, wenn solche Vorfälle dem Ansehen des Vereins, der Stadt und des Sportstandorts Dresden massiv schaden.
Gerade in der laufenden Debatte über Polizeikosten, Sicherheitsauflagen und Konsequenzen für Vereine und DFL sind solche Bilder und Eskalationen maximal schädlich. Unser Standpunkt als CDU ist eindeutig: Die friedlichen Fans verdienen Rückhalt, die Täter keine Nachsicht.
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